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Zahn Stück abgebrochen:

10.10.2013

Wenn ein Stück vom Zahn abgebrochen ist, kann das äußerst unangenehm werden. Man sollte unmittelbar versuchen seinen Zahnarzt aufzusuchen, damit dieser den abgebrochenen Zahn wieder befestigen kann. Natürlich ist das Befestigen ode Ankleben des Zahnes nur dann möglich, wenn der Patient das abgebrochene Zahnstück mitgebracht hat. In einigen Fällen passiert es, dass der Stück vom Zahn verloren und verschluckt wurde.

In der Regel werden Sie es sicherlich schnell mit Ihrer Zunge spüren, wenn ein Zahn sich nicht mehr wie gewohnt anfühlt. Herausgebrochene Zähne lassen sich oft durch sehr scharfe Kanten durch das Überstreifen der Zunge feststellen. Wenn Ihnen dies häufiger passiert, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen und ausführlich beraten lassen. Eventuell besteht bei Ihnen ein Vitaminmangel, wodurch die Zahngesundheit nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.


Zahn abgebrochen - Ursachen:

  • durch eine Resektion der Zahnwurzel
  • durch zu poröse Zähne
  • toter Zahn und Gewebe ist abgestorben
  • durch sehr starken Zahnfleischrückgang
  • Zahn zu viel mit Füllmaterial
  • durch sehr hohen Anteil einer Zahnfüllung
  • durch einen Sportunfall
  • beim Trinken aus schweren Glasflaschen
  • auf einen harten Gegenstand (Knochen) gebissen
  • mit Löffel zu stark gegen Zahn gekommen
  • Zahn zu stark von Karies befallen

Wenn Ihnen ein Zahnstück abgebrochen ist, versuchen Sie genau dieses Zahnstück aufzubewahren und Ihrem Zahnarzt mitzubringen. Und wenn Ihnen Schmerzen entstanden sind durch das verlorene Stück, versuchen Sie sich abzulenken. Sicherlich ist es unangenehmer, wenn der vordere Zahn anstatt der Backenzahn abgebrochen ist. Die Schmerzen im Frontbereich sind meistens stärker als im hinteren Bereich, das merkt man schon an den verabreichten Narkosen. Die Dosierung für Narkose ist im Bereich der Backenzähne geringer als im Frontzahnbereich.

Welche Krankheiten können entstehen, wenn Zahn nicht repariert wird ?

  • Entzündung:
    Speisereste bleiben an den scharfen Kanten und Ecken hängen und lassen sich selbst bei gründlicher Mundpflege nicht vollständig entfernen. Die Folge ist, dass Bakterien in den beschädigten Zahn eindringen und Entzündungen sowie Karies verursachen. Liegen durch den Bruch Nerven und Zahnmark frei, kommt es zu einer Entzündung der Zahnwurzel und des Zahnfleisches.

  • Eiter:
    Eine entzündete Zahnwurzel führt im weiteren Verlauf zum Vereitern der Pulpa (Pulpitis). Anzeichen hierfür sind eine dicke Wange sowie heftige pochende Schmerzen. Diese Symptome geben Anlass, sofort den Zahnarzt aufzusuchen. Die Bakterien gelangen über das Blut in andere Organe des Körpers. Im schlimmsten Fall drohen Herzinfarkt und andere gefährliche Krankheiten.

  • wird braun:
    Ein brauner Zahn deutet auf eine abgestorbene Zahnwurzel hin. Zur Diagnose führt der Zahnarzt einen Vitalitätstest mit Luft oder einem Kältespray durch. Verspürt der Patient keinen Reiz, ist der Nerv tot und der Zahn somit abgestorben. Abgestorbene Zähne können sich entzünden und Komplikationen an Zahnfleisch und Kieferknochen verursachen.

  • empfindlich:
    Abgebrochene Zähne mit freiliegendem Nerv reagieren auf heiße und kalte sowie süße und saure Speisen äußerst empfindlich. Erfolgt keine Behandlung, entzündet sich die Zahnwurzel durch das Eindringen von Bakterien. Die Schmerzen veranlassen die Betroffenen, zeitnah einen Zahnarzt aufzusuchen.

  • fauliger Geschmack:
    Durch den Bruch des Zahnes sammeln sich Speisereste und Bakterien, die sich selbst bei optimaler Mundpflege nicht vollständig entfernen lassen. Diese Stoffe zersetzen sich im Mund und führen zu schlechten Atem und einem fauligen Geschmack. Weitaus schlimmer ist, dass diese Bakterien über kleine Wunden in der Mundschleimhaut in das Blut gelangen.

  • schwarz:
    Ein schwarz verfärbter Zahn ist in der Regel von Karies betroffen. Speisereste und Bakterien sammeln sich an den Bruchstellen und greifen den Zahnschmelz an. Abhilfe schafft der Zahnarzt mit einer Füllung und nötigenfalls einer Krone. Bleibt eine Behandlung aus, schreitet die Karies bis zur völligen Zerstörung des Zahnes weiter voran. Im Endstadium bleiben nur noch die Extraktion und eine Versorgung der Zahnlücke mit kostspieligen Brücken oder Implantaten.







Was machen, wenn Zahnstück abgebrochen ist?

  • mit dem abgebrochenen Zahnstück zum Zahnarzt
  • abgebrochene Stück versuchen zu konservieren
  • am Wochenende zum Zahnnnotdienst oder Krankenhaus
  • Zahnstück generell wieder ankleben lassen

Abgebrochener Schneidezahn:

Ein abgebrochener Schneidezahn ist die Folge einer Zahnerkrankung. In den wenigsten Fällen ist ein Unfall daran Schuld, dass der Zahn abgebrochen ist. Eine Behandlung sollte daher immer erfolgen, da die Erkrankung sich dann nicht auf die übrigen Zähne ausbreiten kann. Daneben sieht gerade ein abgebrochener Schneidezahn, da dieses ja bekanntlich die vorderen Zähne sind, nicht schön aus. Für viele andere Menschen wäre es ein Beweis für eine mangelnde Mundhygiene.

In vielen Fällen kann der abgebrochene Schneidezahn erhalten bleiben und zusätzlich mit einer Krone oder einer Teilkrone versehen werden, damit es wenigstens optisch keinen Unterschied macht. Allerdings muss sich der Betroffene vorher einer, mitunter, aufwendigen Behandlung unterziehen. Der Arzt muss erst einmal feststellen, wie es dazu gekommen ist, dass der Zahn abbrechen konnte.

Wenn die Ursache erkannt ist, dann können schnell die richtigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Ein Zahn kann, wenn sich Bakterien an ihm aufhalten und den Zahn zersetzen, porös werden. Wird dieses nicht sofort behandelt, machen sich Löcher am Zahn breit, die nach und nach so groß werden können, dass der Zahn keinen Halt mehr hat, und eine Stelle abbricht. Dieses ist oft die Folge bei einem Befall der Zähne mit Karies.

Gerade die Schneidezähne können schnell abbrechen, da sie nicht so dick und damit nicht widerstandsfähig genug sind. Ein abgebrochener Schneidezahn als die Folge der Karieserkrankung kann wieder saniert werden, damit das Lächeln wieder schön und gesund wird. Die Füllmaterialien, mit denen der Zahnarzt den abgebrochenen Schneidezahn bearbeitet, sind in der heutigen Zeit so gestaltet, dass kein Unterschied zwischen dem echten Zahn und der Füllung bei der Farbe erkennbar ist.

Auch bei Zahnkronen, wenn der Schneidezahn zu weit abgebrochen war, als dass eine Füllung ihn retten könnte, wird der Patient später keinerlei Unterschiede feststellen können. Für alle Behandlungen aber muss der Patient einen Teil der Kosten aus der eigenen Tasche zahlen. Aber, da der abgebrochene Schneidezahn nach und nach auch das Selbstwertgefühl angreifen würde, sollten diese getragen werden.

Unterschiede abgebrochener Zahn:

Generell muss man bei diesem Thema etwas relativieren. Denn es muss sich nicht immer zwangsläufig um das Abbrechen eines natürlichen Zahnes handeln. Es gibt folgende Unterschiede:

  • Zahn komplett abgebrochen
  • eine Seite des Zahns abgebrochen
  • Zahnecke abgebrochen
  • Zahnstück abgebrochen
  • Zahnfüllung abgebrochen
  • Zahnfüllung rausgebrochen
  • Schneidezahn abgebrochen
  • Vorderzahn abgebrochen
  • Backenzahn abgebrochen
  • Weisheitszahn abgebrochen

Es macht natürlich einen großen Unteschied, ob nur eine Zahnfüllung oder ein Zahnstück abgebrochen ist. Eine Zahnfüllung lässt sich relativ schnell erneuern. Generell sollten Sie sich aber Gedanken machen, wenn es bei Ihnen häufiger vorkommt, dass eine Zahnfüllung regelmäßig herausbricht. Hauptsächlich müssen Sie darauf achten, auf nicht zu harte Gegenstände zu beißen. Nicht nur Sie werden älter, sondern auch Ihre Zähne. Und die Zähne werden nach einigen Jahren mit Zeit immer anfälliger und empdindlicher.


Wie schnell zum Zahnarzt ?

Ein abgebrochener Zahn beeinträchtigt in hohem Maße die Kaufunktion und führt zum Überbelasten der übrigen Zähne. Im sichtbaren Bereich wirkt er sich negativ auf das Erscheinungsbild des Menschen aus. Oft bricht ein Zahn beim versehentlichen Beißen auf Knochen oder andere harte Bestandteile in der Nahrung ab. Äußere Gewalteinwirkungen wie bei einem Sturz kommen als Ursache für einen abgebrochenen Zahn infrage. Ist der Zahnschmelz durch Karies geschwächt, steigt das Risiko für einen Bruch an den Zähnen.


Welche Zähne brechen wie ab ?

Schneidezahn:
Schneidezähne brechen oft infolge einer Zahnerkrankung und weniger durch Gewalteinwirkung ab. Der Zahnarzt stellt im Rahmen einer eingehenden Untersuchung die Ursachen fest und verhindert ein Ausbreiten der Krankheit auf die benachbarten Zähne.

Backenzahn:
Backenzähne brechen infolge des höheren Belastens beim Kauen. Der versehentliche Biss auf einen Obstkern, Knochen oder ein Bonbon führt oftmals zum Abbrechen von Ecken der Backenzähne.

Frontzahn:
Bei Frontzähnen besteht die Gefahr eines Bruchs durch äußere Gewalteinwirkung (Sturz, Schlägerei) sowie das Beißen auf harte Bestandteile in der Nahrung. Ein abgebrochener Frontzahn ist außerdem ein ästhetisches Manko, das viele Menschen zum Aufsuchen eines Zahnarztes veranlasst.


Kann man das Zahnstück wieder ankleben ?

Ein abgebrochenes Zahnstück klebt der Zahnarzt wieder an, sofern es sich um einen einfachen Bruch handelt. Dazu ist es notwendig, dass die Wurzelfasern oder das Zahnmark unversehrt blieben. Wichtig ist, dass der Betroffene so schnell wie möglich einen Zahnarzt aufsucht. An Wochenenden und Feiertagen hilft der zahnärztliche Notdienst oder das nächste Krankenhaus weiter. Ein verschlucktes oder verlorenes Fragment ersetzt der Zahnarzt durch eine Füllung oder Krone.


Wer zahlt, wenn der Zahn abgebrochen ist ?

Die Kosten für das Kleben eines abgebrochenen Zahnes übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Ist der Zahnbruch durch einen Unfall oder eine Schlägerei entstanden, muss der Verursacher die Kosten übernehmen. Der genaue Hergang des Ereignisses ist in einem von der Krankenkasse bereitgestellten Unfallfragebogen schriftlich zu erläutern.

Wenn Zahn nach Wurzelfüllung abbricht:

Bricht ein wurzelbehandelter Zahn ab, füllt der Zahnarzt ihn ganz oder er versorgt ihn mit einer Krone. Im ersten Fall entfernt er die Wurzel aus dem Kieferknochen und schließt die Lücke mit einer Brücke oder einem Implantat. Bei der zweiten Variante befestigt der Zahnarzt eine Krone auf der noch vorhandenen Wurzel. Bei Bedarf lässt sich der abgebrochene Zahn mittels einer Zahnextrusion in Richtung Mundraum verlängern. Diese Behandlung ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und kostet zwischen 500 und 1.000 Euro.


Erste Hilfe (Die einzelnen Schritte der Reihenfolge nach):

Bei einem abgebrochenen Zahn entscheidet schnelles Handeln über den Erfolg. Durch das Einwirken von Gewalt können Blutungen entstehen, die weitere Komplikationen nach sich ziehen. Unabhängig von Zeit und Ort des Missgeschicks empfiehlt es sich, als Erste Hilfe die folgenden Schritte abzuarbeiten.






1. Das abgebrochene Fragment einsammeln und in einem Behälter oder in einer SOS-Zahnrettungsbox mit etwas Milch oder einer Kochsalzlösung bis zur Sitzung beim Zahnarzt aufbewahren. Auf keinen Fall den Zahn reinigen oder an der Wurzel anfassen.

2. Auf Verletzungen und Blutungen achten und mit dem abgebrochenen Zahnstück sofort zum nächsten Zahnarzt gehen.

Alle weiteren Schritte obliegen dem Zahnarzt. Erfolgt eine Behandlung innerhalb weniger Stunden nach dem Unfall, ist der Zahn oftmals durch Kleben oder einer Füllung zu retten.


Warum so oft bei Kleinkindern ?

Abgebrochene und ausgeschlagene Zähne treten vor allem bei Kleinkindern auf. Kinder klettern und toben gerne oder raufen sich mit anderen Spielkameraden. Dabei kommt es immer wieder zu Stürzen, die eine Verletzung der Zähne zur Folge haben. Kinder erkennen oftmals nicht die Gefahren beim Spielen oder überschätzen sich in ihren Fähigkeiten. Durch richtiges Aufklären seitens der Eltern und die richtige Ausrüstung beim Sport lassen sich Unfälle vermeiden. Obwohl Kleinkinder noch kein bleibendes Gebiss besitzen, sind abgebrochene und ausgeschlagene Zähne ebenfalls schnellstmöglich zu behandeln.


Warum Unterschied wichtig, ob Zahnstück herausgebrochen oder ausgeschlagen ?

Bei einem herausgebrochenen Zahn steckt die Wurzel oder ein Teil von ihr noch im Kieferknochen. Dagegen ist ein ausgeschlagener Zahn komplett aus dem Kieferknochen entfernt. Im einfachsten Fall lassen sich ausgeschlagene Zähne wieder einsetzen (reimplantieren), wenn die Behandlung zeitnah erfolgt. Durch die Gewalteinwirkung entstehen unter Umständen Verletzungen am Zahnfleisch und den Kieferknochen, die einer aufwendigen Therapie bedürfen.


Wie sollte man den Zahn aufbewahren:

Ein abgebrochener oder ausgeschlagener Zahn ist bis zur Ankunft beim Zahnarzt in einem Behälter mit Milch oder einer medizinischen Kochsalzlösung aufzubewahren. Noch besser sind Zahnrettungsboxen (Dentasafe) aus der Apotheke. Sie schützen das Zahnfragment vor Bakterien und ein Austrocknen der Zahnwurzel. Durch falsches Aufbewahren reduzieren sich die Chancen für ein festes Ein- oder Anwachsen. Es besteht die Gefahr einer Infektion oder Entzündung. Zahnrettungsboxen empfehlen sich vor allem für Kinder und Sportler, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen Zahnunfall besteht.


Was sollte man beim Konservieren auf keinen Fall machen ?

Das abgebrochene Zahnstück ist bis zum Eintreffen beim Zahnarzt zu konservieren. Beim Einsammeln ist jeder Kontakt der Zahnwurzeln mit den Fingern zu vermeiden. Außerdem dürfen Betroffene das Zahnfragment auf keinen Fall mit Wasser oder anderen Mitteln reinigen, selbst bei starker Verschmutzung. Der Zahnarzt verfügt über entsprechende Reinigungsgeräte und Desinfektionsmittel, mit denen er die Bruchstücke vor dem Einsetzen im Mund behandelt. Falsches Reinigen und Transportieren der Bruchstücke mindert die Chance für eine erfolgreiche Reimplantation. Es birgt die Gefahr einer Infektion.


Welche Schmerzen können entstehen ?

Ein abgebrochener oder ausgeschlagener Zahn ist auf eine äußere Gewalteinwirkung zurückzuführen. Diese bewirkt eine Verletzung von Kieferknochen und dem Zahnfleisch einschließlich der Blutgefäße und Nerven. Bei größeren Brüchen oder dem Verlust eines kompletten Zahnes blutet das Zahnfleisch. Infolge freiliegender Nerven entstehen Schmerzen. Dringen Bakterien in die Wunde ein, entzünden sich das Zahnfleisch und der Kiefer. Schmerzen entstehen, die Wange schwillt an. In solchen Fällen empfiehlt es sich, sofort den Zahnarzt aufzusuchen.


Abgebrochen aber keine Schmerzen?

Brechen kleinere Stücke vom Zahn ab, verspüren die Betroffenen oft keine Schmerzen. Dafür fühlen sie mit der Zunge die scharfen Bruchkanten und abartige Form des Zahnes. Aufgrund der geringen Gewalteinwirkung bleiben Zahnfleisch und Kieferknochen weitestgehend unversehrt. Derartige Zahnbrüche treten vor allem beim versehentlichen Beißen auf einen Obstkern oder Knochen auf. Eine Kontrolle und Behandlung durch den Zahnarzt ist erforderlich, um Spätfolgen auszuschließen und die Kaufunktion wiederherzustellen.


Wie läuft die Behandlung (Reparatur einzelne Schritte):

Der Ablauf der Behandlung unterscheidet sich in erster Linie vom Ausmaß des Schadens. Kleine Zahnfragmente mit glatten Bruchflächen befestigt der Zahnarzt durch Kleben. Nach dem Begutachten des Schadens reinigt er das Zahnfragment und den Zahnstumpf im Mund, bevor er das abgebrochene Teil anklebt. Fehlt das Bruchstück oder Teile davon, versorgt der Zahnarzt den Zahn mit einer Füllung, Nachmodellierung oder mit einer Krone aus Kunststoff. Als Erstes schleift der Zahnarzt scharfe Ecken und Kanten ab und reinigt den Zahnstumpf gründlich. Anschließend füllt er den Zahn oder nimmt einen Abdruck zum Anfertigen einer Krone. Bei komplettem Zahnverlust versorgt der Zahnarzt die Lücke mit einem Implantat oder einer Brücke.


Mit welchen Kosten müssen Sie rechnen ?

Das einfache Ankleben eines Bruchstückes am Zahnstumpf ist für gesetzlich versicherte Patienten in der Regel kostenfrei. Dagegen müssen Betroffene bei Füllungen und Kronen mit Zuzahlungen rechnen, deren Höhe von der Art der Materialien und dem Umfang der Versorgung abhängt. Eine Krone kostet je nach Material und Aufwand bis zu 500 Euro, für eine Aufbaufüllung zahlt der Patient um die 50 Euro. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die medizinisch notwendige Regelversorgung.


Welche Reparaturmöglichkeiten gibt es ?

  • Abschleifen:
    Kleine Schäden wie beispielsweise eine herausgebrochene Ecke lassen sich durch einfaches Abschleifen schnell und schmerzfrei beheben. Dabei schleift der Zahnarzt scharfe Ecken und Kanten ab und passt die Form des beschädigten Zahnes den übrigen Zähnen an. Diese Methode ist bei kleinen Schäden und intakter Zahnwurzel anwendbar und erfordert nur eine Sitzung beim Zahnarzt.

  • Auffüllen:
    Größere Schäden behebt der Zahnarzt durch Auffüllen oder Nachmodellieren. Diese Methode bietet sich bei nicht mehr auffindbaren Zahnfragmenten oder komplizierten Brüchen an.

  • Aufbaufüllung:
    Mit einer Aufbaufüllung versorgt der Zahnarzt größere Schäden. Sie stellt die Basis für eine Krone dar und verhilft dem beschädigten Zahn zu mehr Stabilität. Bedingung für das Anwenden einer Aufbaufüllung ist das Vorhandensein von genügend Zahnsubstanz.

  • Kleben:
    Kleben ist eine einfache und schnelle Methode zum Reparieren abgebrochener Zähne. Voraussetzung ist das Vorhandensein des Zahnfragmentes sowie ein intaktes Zahnmark. Diese Methode eignet sich bei einfachen und glatten Brüchen. Der Spezialkleber ermöglicht ein langsames Zusammenwachsen der Zahnstrukturen von Zahnwurzel und Bruchstück.


Zahn herausgeschlagen droht nun eine Zahnkrone ?

Ein herausgeschlagener Zahn lässt sich bei schnellem Eingreifen wieder in das Zahnfach einsetzen. Ist der Zahn als Ganzes unbeschädigt, sind keine weiteren Maßnahmen wie Überkronen oder Füllungen notwendig. Bei intakter Zahnwurzel bestehen gute Chancen, dass der Zahn anwächst. Ist der Zahn gebrochen, lässt sich die Kaufunktion mit einer Füllung oder Krone wiederherstellen.





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