Zahntourismus:
In den letzten Jahren ist in Europa ein echter Zahntourismus entstanden. Vor allem wenn um die Korrektur bzw. Reparatur von Zähnen und das Einsetzen von Zahnimplantaten geht, nutzen immer Menschen die Möglichkeit, sich im Ausland die eigenen Zähne zu reparieren. Da ein Patient in Deutschland den Hersteller des Zahnersatzes frei wählen und auch Angebote aus dem Ausland hinzuziehen kann, sollte man sich auf jeden Fall überlegen, eine Klinik oder ein Dentallabor in einem anderen Land aufzusuchen. Der Patient muss aber seiner Krankenkasse einen sogenannten Heil- und Kostenplan vorlegen, welcher von einem Zahnarzt zuvor erstellt wurde. Nur wenn man diesen Plan auch vorab einreicht, gibt es die üblichen Zuschüsse für Kronen und anderen zahntechnisch relevanten Implantaten. Natürlich muss man bei einem Aufenthalt in einer ausländischen Praxis bzw. Klinik immer noch die anfallenden Nebenkosten (Übernachtungen usw.) miteinrechnen. Dazu kommen noch die Kosten für eine eventuelle Nachbehandlung. Die Ursache des Zahntourismus liegt vor allem darin, dass Zahnimplantate, professionelle Zahnreinigungen oder die Herstellung von Zahnklammern im Ausland (vor allem in Osteuropa) häufig günstiger sind, gleichzeitig aber die gleiche Qualität, wie in Deutschland aufweisen.
Darüber hinaus haben viele deutsche Zahnkliniken gerade der Grenze zahlreicher osteuropäischer Länder , wie Ungarn, Tschechien oder Polen Zweigstellen, in denen sich die Patienten für einen Bruchteil der Kosten behandeln lassen können. Oftmals wird in den Kliniken auch deutsch gesprochen. Vielerorts haben die Zahnärzte oder -techniker auch ein Studium bzw. eine Ausbildung in Deutschland absolviert. Personen, die in einem anderen Land ihren Zahnersatz anfertigen bzw. sich dort behandeln lassen sparen bis zu 70 Prozent der Eigenanteils - Kosten ein. Wer den neuen Zahntourismus nutzen will, sollte aber in jedem Fall auf die Qualität der jeweiligen Klinik bzw. des Dentallabors achten. Darüber hinaus kann man einen Aufenthalt in einer ausländischen Zahnklinik auch für einen kleinen Urlaub nutzen und sich die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung anschauen.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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