Zahntasche entzündet:
Zahntaschen bilden sich dann, wenn ein Rückgang des Zahnfleischs zu bemerken ist. Es sollte immer ein Warnsignal sein. Bekanntlich befinden sich im Mund eines jeden Bakterien. Diese können nur dann erfolgreich abgewehrt werden, wenn der Zahn gut geschützt ist. Ist aber das Zahnfleisch zurückgegangen, ist dieses ein Zeichen von Plaque an den Zähnen, welche dieses verursachen. Die Bakterien suchen sich dann ihre Wege, wie sie noch mehr Schaden anrichten können. In den Zahntaschen finden sie einen guten Unterschlupf. Hier sind sie geschützt vor der Zahnbürste und können sich hier gut vermehren. Dieses zeigt sich für den Menschen aber in einer entzündeten Zahntasche. Dadurch, dass die Bakterien nicht gehindert werden, werden sie sich hier festsetzen und es kann zu Bluten und auch zu einer Eiterbildung kommen. Im ersten Moment wird sich das mit einem leichten Schmerz oder einem Druckgefühl bemerkbar machen. Wenn jetzt schon der Zahnarzt wegen der Zahntasche, die entzündet ist, aufgesucht wird, kann das Schlimmste noch verhindert werden. Zwingend notwendig ist der Besuch, wenn Blut oder Eiter an dem Zahnfleisch bzw. der Zahntasche festgestellt worden ist, damit die Bakterien nicht noch weiter angreifen, sodass eine Parodontose droht.
Der Zahnarzt wird die entzündete Zahntasche dann behandeln und somit die Bakterien abtöten. In leichten Fällen der Erkrankung ist es ausreichend, wenn die Gegend gut gespült wird. Hier werden spezielle Wirkstoffe genutzt, die Bakterien abtöten und gleichzeitig die Gegend desinfizieren. In schlimmeren Fällen muss der Zahnarzt die betroffene Stelle aufschneiden und dann die Desinfektion durchführen. Die Zahntasche entzündet zu haben, ist schmerzhaft und muss dringend behandelt werden, wenn nicht noch mehr passieren soll. Im Anschluss an diese Behandlung wird der Zahnarzt alles dafür machen, dass das Zahnfleisch wieder hergestellt werden kann. Denn durch das zurückgegangene Zahnfleisch erst ist es zu der entzündeten Zahntasche gekommen. Wäre der Zahn besser geschützt, wäre es nicht so weit gekommen.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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