Zahnspange:
Im Unterschied zur herausnehmbaren Zahnspangen muss man feste Zahnspangen die ganze Zeit tragen. Eine
feste Zahnspange sorgt dafür, dass bestehende Kiefer- und Zahnfehlstellungen korrigiert werden. Diese
verursachen nämlich nicht nur gesundheitliche Probleme, sondern beeinträchtigen das Aussehen. Dies
führt häufig auch zu seelischen Problemen. Zwar muss auch eine feste Zahnspange erst mal eine zeitlang
getragen werden, danach gehören Zahnfellstellungen aber der Vergangenheit an. Natürlich ist es erst
mal ungewohnt, wenn man eine feste Zahnspange tragen muss. Meist geschieht dies im Kindes- und
Jugendalter. Aber auch Erwachsene tragen eine solche Zahnklammer.
Im Allgemeinen besteht die Anbringung einer festen Zahnspange aus acht aufeinanderfolgenden Schritten.
Zunächst müssen die betroffenen Zähne mit Gummiringen separiert werden. Dies ist erforderlich um die
Zähne auseinander zu drücken. Danach erfolgt eine professionelle Reinigung der Zähne. Mittlerweile gibt
vor allem aus ästhetischen Gründen Alternativen zu den sichtbaren festen Zahnspangen. Dazu gehört vor
allem die sogenannte Lingualtechnik. Hierbei werden die Brickets an der Zahninnenseite befestigt.
Entweder werden Zahnspangen permanent getragen oder nur zeitweise. Beliebte Materialien sind Metall,
Kunststoff, Gold und Keramik. Gerade transparente Spangen sind sehr beliebt, da diese auf den ersten
Blick nicht immer sichtbar sind.
Die Pflege und Reinigung der Zähne spielt bei einer festen Zahnspange eine sehr wichtige Rolle. Sie
muss permanent erfolgen. Ansonsten können Essensreste an den Drähten hängen bleiben. Diese können bei
mangelndem Hygienemaßnahmen Zahnbelag, Zahnfleischentzündungen verursachen und sorgen unter Umständen
für einen unangenehmen Geruch. Daher sollte man für die Pflege der Zahnspange ca. 10 Minuten
einplanen und dabei jeden einzelnen Zahn putzen. Vorab gilt es einmal den Mundraum durchzuspülen..
Für die Pflege und Säuberung der festen Zahnklammern gibt es die sogenannten Orthobürsten und
spezielle Reinigungspasten.
Für die Reinigung der Zahnzwischenräume sollte man Zahnseide oder
spezielle Interdentalbürsten benutzen. Wenn man eine feste Zahnklammer tragen muss, ist es wichtig,
dass man keine zu harten Lebensmittel (z.B. Nüsse, hartes Brot, Kaubonbons) konsumiert.
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Übersicht zu Zahnspangen:
Eine Zahnspange ist eine kleine, medizinische Apparatur, welche dazu dient ein Gebiss mit Fehlstellungen in die richtige Lage zur verhelfen. Dieses kann eigentlich jeder Zahnarzt, aber es wäre klüger einen Kieferorthopäden mit der Herstellung und Behandlung einer Zahnspanne zu beauftragen. Dieser hat über viele Jahre eine Zusatzausbildung genossen und somit ein größeres Fachwissen.
Haben sich Kinder, die Zahnspangen tragen mussten früher immer dafür geschämt, hat sich dies im Laufe der Zeit auch gewandelt. Moderne Technik machte es möglich, dass Kinder unter farbigen Zahnspangen wählen können. Unter den Kleinen wurde die Zahnspange so zu einem modischen Accessoires. Wurden früher meistens nur Kinder mit Zahnspangen versorgt, so lassen sich heute immer mehr Erwachsene behandeln. Denn was ist schöner als ein makelloses Gebiss?
Es gibt mehrere Sorten von Zahnspangen. Darunter zählt die lose Zahnspange, die festsitzende sowie die unsichtbare Spange.
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Die lose Zahnspange:
Die lose Zahnspange kommt bei Kindern während des Zahnwachstums beim Übergang vom Milch zum bleibendem Gebiss zum Einsatz. Dies ist eine Phase bei Kindern, welche für das Umgestalten noch beeinflussbar ist und daher bestens geeignet. Schon eine Tragedauer von ca. 16 Stunden am Tag zeigt nach wenigen Wochen die ersten Verbesserungen. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Zahnspange auch konsequent nach den Richtlinien des Kieferorthopäden / Zahnarztes getragen wird.Wer bei der Tragedisziplin nachlässig ist und denkt, es reiche aus kurz vor dem nächst anstehenden Arztbesuch die Spange regelmäßig zu tragen, tut sich nichts gutes. Der Behandlungsplan kommt durcheinander, das Ergebnis wird in Frage gestellt und die Dauer des Tragens verlängert sich. Hier sind Eltern und eventuell ältere Geschwister gefragt. Diese sollten das Kind immer wieder zum Tragen der Klammer ermutigen.
Feste Zahnspangen:
Das Einsetzen einer festen Zahnspange erfolgt meist zwischen dem 9 und 14 Lebensjahr. Die Verweildauer beträgt einige Jahre und kann auf Wunsch der Eltern nach einiger Zeit in eine herausnehmbare Zahnspange umgewandelt werden. Hierbei sollte man aber bedenken, das Kinder in dem Alter Sorge um ihr Aussehen haben und es aus diesem Grunde an Disziplin mangelt.
Diese Spange hat jede Menge Vorteile. Man kann sie nicht vergessen einzusetzen und verlieren kann man sie ebenfalls nicht. Die Wirkung kann ganz präzise bestimmt werden und die Behandlungsdauer verkürzt sich. Diese Zahnspange ist im Vergleich zur losen beim Sprechen nicht hinderlich.
Hier sind aber die Nachteile auch erwähnenswert. Da die Spange verantwortlich für Nischen in der Mundhöhle ist, wo sich gerne Speisereste und Zahnbeläge ansammeln, muss auf eine besondere und aufwendige Mundhygiene geachtet werden. Auch Die Pflege der Spange ist etwas aufwendiger. Viele finden die festsitzende Zahnspange kosmetisch unansprechbar. Allerdings darf nicht unerwähnt bleiben das die Vorteile hier überwiegen.
Die unsichtbare Zahnspange:
Viele Erwachsene die als Kind nicht behandelt wurden oder disziplinlos waren, lassen sich im Erwachsenenalter mit einer unsichtbaren Zahnspange behandeln. Es handelt sich hierbei um eine flexible, unsichtbare und herausnehmbare Kunststoffschiene. Sie stellt schiefe oder gedrehte Schneidezähne in mehreren Schritten gerade und ist dabei genau so unsichtbar wie eine Kontaktlinse. Die unsichtbare Zahnspange ist eine Alternative zu der herkömmlichen Spange, welche auch in keiner Weise beim Sprechen stört.

