Zahnmobil:
In den unterschiedlichsten Medien war immer wieder davon zu lesen und zu hören: der Caritasverband in Hamburg konnte mit Hilfe der Colgate-Palmolive GmbH im März diesen Jahres ein völlig neuartiges Projekt bezüglich der zahnmedizinischen Versorgung „auf die Beine stellen“. In diesem Zusammenhang gibt es nun eine rollende Zahnarztpraxis, das so genannte Zahnmobil. Speziell für die obdachlosen Mitmenschen wurde dieses sage und schreibe 160.000€ teure Projekt verwirklicht. Zu diesem Zweck wurde ein einfacher Kleinbus komplett mit allen technischen Raffinessen umgebaut. So findet der Patient hier sämtliche Instrumente und Behandlungsmöglichkeiten vor, wie sie auch in einer normalen „“herkömmlichen“ Zahnarztpraxis vorhanden sind. Bei den in diesem Zahnmobil arbeitenden Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen handelt es sich um engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter, die während der Woche zwischen 9:00 Uhr und 18:00 Uhr auf den Straßen der Städte unterwegs sind, um an verschiedenen Obdachlosen-Einrichtungen ihre Hilfe anzubieten.
Aber auch Schulen haben ihr Interesse an dieser mobilen Zahnarztpraxis bekundet und so werden nach vorheriger Terminabsprache auch Grund- und Oberschulen angefahren und zu gegebener Zeit die unterschiedlichsten prophylaktische Untersuchungen durchgeführt. Alles in allem kann hier gesagt werden, dass das Zahnmobil neben der schon seit einigen Jahren bestehenden „Mobilen Hilfe“ der Caritas ein weiteres lohnenswertes Projekt im sozialen Bereich ist.
Außer den bereits erwähnten Stationen werden auch viele weitere soziale Brennpunkte, wie zum Beispiel die Hamburger Drogenszene oder verschiedene Jugendhilfe-Einrichtungen angefahren. Es wäre natürlich von großem Vorteil, wenn man auch in anderen deutschen Großstädten aufgrund der dort herrschenden sozialen Schwierigkeiten mancher Menschen ein solches Zahnmobil sehen würde. Der Bedarf ist in jedem Falle ganz offensichtlich vorhanden.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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