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Zahnmedizin:

Die Zahnmedizin kümmert sich um kranke und defekte Zähne und Kiefer bzw. um andere Bestandteile im Mundbereich, wie z.B. dem Zahnfleisch. In der Zahnmedizin arbeiten verschiedene Personengruppen. Zu den bekanntesten zählen sicherlich der Zahnarzt oder der Zahntechniker. Darüber hinaus gibt es weiterführende Spezialisierungen wie z.B. den Kieferorthopäden. Während man für die Ausübung als Zahnarzt bzw. des Kieferorthopäden ein Hochschulstudium benötigt, handelt es sich bei dem Zahntechniker um einen Ausbildungsberuf. Der Zahnarzt arbeitet üblicherweise in einer eigenen Praxis. Das Ziel einer Behandlung im Bereich der Zahnmedizin ist es, Erkrankungen der Zähne und des Mundes zu korrigieren. Die Geschichte der Zahnmedizin ist dabei schon sehr alt. Bereits vor über 5 000 Jahren wurden Menschen mit Zahnschmerzen behandelt. Natürlich kann man die Bedingungen, unter denen praktiziert wurde, nicht mit den heutigen Behandlungsmethoden vergleichen. Es fehlten elektrische Bohrer, geeignete Betäubungsmethoden und ein entsprechender Hygienestand. Im Mittelalter wurde die Zahnbehandlung nicht von Ärzten, sondern vorwiegend von Handwerkern (Badern) durchgeführt. Die meisten Behandlungen waren sehr schmerzhaft und wurden oftmals auch unprofessionell durchgeführt. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfuhr die Zahnmedizin eine gewisse Spezialisierung bzw. fundierte Ausbildung. So wurde 1869 eine Prüfungsordnung festgelegt, die ein zweijähriges Studium und Praxiserfahrung voraussetzte.







Seit 1919 gibt es den wissenschaftlichen Titel Dr. med. dent. In den letzten Jahrzehnten wurden immer mehr Behandlungsansätze bzw. -methoden entwickelt, die vor allem zum Ziel haben, dem Patienten eine schmerzfreie Therapie zu ermöglichen. Die wichtigste Vorraussetzung für ein gesundes Gebiss ist und bleibt aber die regelmäßige Pflege der eigenen Zähne. Dazu gehört vor allem das Putzen mit Zahnbürste und -pasta und der kontinuierliche Besuch des Zahnarztes. Dieser kann nämlich schon bei kleinen Defekten, wie z.B. der Karies oder der Parodontose, korrektiv eingreifen und so größere Schäden an den Zähnen vermeiden. Mittlerweile wird die Zahnmedizin nicht mehr nur zur Behebung von Zahnschäden, sondern auch für die optische Verbesserung der Zähne genutzt. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Aufhellung (Bleaching) der Zähne oder das Tragen von Venners (Keramikblenden).

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