Zahnfleischerkrankung:
Die Zahl der Zahnfleischerkrankungen hat laut einer Studie der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung innerhalb der letzten zehn Jahre um 30 Prozent gestiegen. Eine Zahnfleisch-Erkrankung entsteht häufig durch unzureichende Zahnreinigung und Mundhygiene. Dabei ist die gründliche Zahnpflege und Mundreinigung sehr wichtig, da sich sonst die schädigenden Bakterien nach einer gewissen Zeit auf den ganzen Organismus verbreiten können.
Eine Erkrankung des Zahnfleisches wird auch als Parodontose bezeichnet und ist neben Karies die häufigste Ursache für den Zahnverlust. Verursacht wird es durch Bakterien, die sich auf den Zahnbelag absetzen. Generell gilt bei der Zahnfleischerkrankung zu unterscheiden zwischen Zahnfleischentzündung und einer Zahnbetterkrankung. Am leichtesten können Sie es mit einem Apfel testen, ob Sie von dieser Krankheit betroffen sind. Beißen Sie kräftig in den Apfel und schauen dann nach dem Biss, ob sich rote Verfärbungen an dem Apfelrand befinden. Haben sich rote Verfärbungen gebildet, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen um die Behandlungsmethode beziehungsweise die Ursache auf den Grund zu gehen. Häufig ist die Ursache ungenügende Zahnpflege, falsche Ernährung, übermäßiger Tabakkonsum oder eine zu harte Zahnbürste.
Gerade die Wahl der richtigen Zahnbürste ist entscheidend. Ist diese zu hart, greift sie das Zahnfleisch aggressiv an. Zu weich darf die Bürste auch nicht sein, da sie sonst nicht den Zahnbelag gründlich reinigt. Fragen Sie ruhig Ihren Zahnarzt, er wird Ihnen passend für Ihr Gebiss beziehungsweise Zahnfleisch eine empfehlen können.
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