Zahnfarbene Füllungen:
Zahnfarbene Füllungen sind dafür im Zahngebiss vorgesehen, daß Zahnfüllungen nicht sofort erkennbar sind. Das bedeutet, daß sich eine Füllung farblich an die nebenstehenden Zähne anpaßt, was insbesondere im Frontbereich des Zahngebisses wichtig ist. In den früheren Jahren wurde in einer Zahnarztpraxis das sehr bekannte Amalgan für die Füllung eines kariesbefallenen Zahnes verwendet. Immer mehr Patienten lassen sich statistisch gesehen diese Amalgamfüllungen durch die schöneren Kunststoffüllungen ersetzen. Gerade das Thema Amalgam wird in den Medien immer noch viel diskutiert, denn einige sagen es sei schädlich für den menschlichen Organismus und andere sagen wiederum, es sei absolut unbedenklich. Rein vom ästhetischen Aspekt sehen allerdings die Kunststoffüllungen schöner aus.
Für viele Menschen ist es auf dem ersten oder sogar zweiten Blick nicht erkennbar, ob im Zahngebiss seines Partners Füllungen, Zahnkronen oder Veneers enthalten sind. Das liegt daran, daß in der Zahnmedizin mit den sogenannten zahnfarbenen Füllungen gearbeitet wird. Denn nicht nur die Zahnfüllungen lassen sich farblich an die umliegenden Zähne anpassen, sondern selbstverständlich auch die Zahnkronen oder Veneers. Es würde auch etwas komisch aussehen, wenn die Füllungen komplett aus dem Rahmen fällt, wenn dieser nicht farblich zu den nebenstehenden Zähnen paßt. Viele Patienten werden sicherlich denken, daß es eventuell nur drei oder vier unterschiedliche Weißtöne gibt. Aber schauen Sie sich es mal bei Ihrem Zahnarzt genauer an. Dieser hat eine Schablone mit sehr vielen unterschiedlichen Weißtönen, so daß eigentlich alle unterschiedlichen zahnfarbenen Füllungen abgedeckt sind.
Da bei dieser Art von Zahnfüllungen nur die beliebte Kunststofffüllung zu verwenden ist, muß man hier meistens einen gewissen Anteil der Kosten übernehmen. Die Amalgamfüllung wird noch von der gesetzlichen Versicherung gezahlt, aber leider nicht die Kunststofffüllung, insbesondere wenn diese im hinteren Bereich des Gebisses verwendet wird. Sie sollten hier eventuell überlegen, eine entsprechende private Zahnzusatzversicherung abzuschließen, die je nach Tarif fast 100 Prozent der anfallenden Kosten übernimmt.
- Anzeige -

