Zahnerkrankungen:
Bei Zahnerkrankungen hilft meistens nur der Gang zum Zahnarzt. Zu den bekanntesten Zahnkrankheiten zählen Parodontose, Parodontitis, Zahnfleischentzündung, Zahnstein, Karies, Zahnbelag, Granulom und der Kieferabszess bzw. -zyste. Werden die genannten Krankheiten nicht behandelt, können die Zähne letztendlich ausfallen und damit zu irreparablen Schäden im Mundraum führen. Darüber hinaus werden die Krankheiten meistens von einem sehr strengen und z.T. auch fauligen Mundgeruch begleitet. Dieser ist nicht nur für den Patienten selbst sehr unangenehm, sondern auch für seine Umwelt. Daher ist bei solchen Zahnerkrankungen schnelles Handeln gefragt. All diese Zahnerkrankungen werden überwiegend durch mangelnde Hygiene bzw. falsche Nahrung verursacht. Dadurch können sich im Mundraum und somit auch am Zahn Bakterien vermehren. Diese produzieren wiederum eine Säure, welche die Zähne angreift und so deren Schutzvorrichtungen, wie Zahnschmelz oder Zahnfleisch schädigen und im schlimmsten Fall sogar zerstören. Des Weiteren gibt es Zahnerkrankungen, deren Ursache orthopädisch bedingt ist. Dazu gehören vor allem die Kiefer- und Zahnfehlstellungen. Diese werden überwiegend mit festen und herausnehmbaren Zahnklammern beseitigt.
Karies gilt mittlerweile als Zahnkrankheit Nummer 1. Unter Zahnkaries versteht man im Allgemeinen einen Defekt des Zahnschmelzes und des Zahnbeins (Dentins). Bei der Karies unterscheidet man zwischen Intal- und Dentalkaries, tiefer Zahnkaries (Caries profunda) und der durchdringenden Zahnkaries (Caries penetrans) vier verschiedene Bereiche. Sie unterscheiden sich vor allem in der Schwere der Erkrankung bzw. der Intensität der Behandlung. Das lateinische Wort Caries bedeutet übersetzt soviel wie Fäulnis. Die Begriffe Parodontose und Parodontitis werden oftmals miteinander verwechselt oder schlichtweg gleichgesetzt. Das ist aber falsch. Im Gegensatz zur Parodontitis ist die Parodontose nämlich eine Erkrankung, die nicht auf einer Entzündung basiert. Der Kieferabszess ist eine eitrige Entzündung, die nur vom Zahnarzt behandelt werden kann. Dabei wird der Abszess großräumig entfernt um so ein Übergreifen auf andere Mundbereiche zu verhindern. Man spricht hierbei von einer sogenannten endodontischen Behandlung. Darüber hinaus wird ein Antibiotikum verabreicht. Bei Beschwerden ist daher der wichtigste Schritt derjenige, zum Zahnarzt zu gehen. Die Behandlung verursacht heutzutage, durch den Einsatz moderner Instrumente, kaum oder gar keine Schmerzen mehr.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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