Zahnentfernung:
Eine Zahnentfernung muss immer dann vorgenommen werden, wenn der Zahn so stark geschädigt ist, so dass dieser nicht mehr zu retten ist. Schäden an den Zähnen entstehen entweder durch einen Unfall oder durch die schlechte Pflege des Mundraums. Karies, Parodontitis und Parodontose können nämlich die Zähne bzw. den Zahnhalteapparat soweit schädigen, dass die Zähne entfernt werden müssen. In schlimmen Fällen kann der Zahnarzt dabei nur noch Zahnstummel entfernen. Nach der Zahn OP besteht dann die Möglichkeit die entstandenen Zahnlücken durch den entsprechenden Zahnersatz wieder zu vervollständigen. Dies kann allerdings mit hohen Kosten verbunden sein. Daher sollte man sich schon im Vorfeld über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten im Zahnersatzbereich informieren. Eine dritte Ursache für eine Zahnentfernung sind Zahnfehlstellungen oder das falsche Wachsen neuer Zähne. So müssen die allseits bekannten Weisheitszähne immer dann entfernt werden, wenn diese Schmerzen verursachen oder auf andere Zähne drücken, so dass diese beginnen schief zu wachsen. Des Weiteren können defekte oder abgestorbene Wurzeln letztendlich zur Extraktion des Zahns führen. Die Zahnentfernung nimmt üblicherweise der Zahnarzt in seiner Praxis vor. Da das Entfernen eines Zahnes meistens mit Schmerzen verbunden ist, erhält der Patient vorab eine lokale Betäubung in Form eines Lokalanästhetikums. Früher hatte man hierfür das allseits bekannte Lachgas genommen. Heutzutage verwendet man andere Stoffe, die vor allem das lokale Schmerzempfinden ausschalten.
Wenn die Zahnentfernung komplizierter ist oder gleich mehrere Zähne extrahiert werden müssen, greift der Zahnarzt meistens auf eine Vollnarkose zurück. Diese ermöglicht eine schmerzfreie Zahnentfernung. Auch bei der Entfernung von Weisheitszähnen nutzt der Zahnarzt die Möglichkeit, seinen Patienten unter Vollnarkose zu operieren. Gerade Personen, die Angst vor dem Entfernen eines Zahns haben, sollten sich über die verschiedenen Betäubungsmöglichkeiten vorab informieren. So kann man nämlich die passende Behandlungsmethode vorab festlegen und mögliche Angstzustände schon im Vorfeld vermeiden. Nach einer Zahnentfernung ist eine strenge Nachkontrolle seitens des Zahnarztes extrem wichtig. Er muss überprüfen, ob die entstandenen Wunden auch korrekt verheilen bzw. der gewünschte Heilungseffekt eintritt.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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