Zahnbluten:
Bei einer bestehenden Entzündung oder einer Reizung im Bereich des Zahnfleisches macht sich in der Regel zudem ein mehr oder weniger starkes Zahnbluten bemerkbar. Dieses kann entweder kontinuierlich und regelmäßig auftreten oder andererseits auch überaus spontan und recht heftig sein. Im letzteren Falle dauert es mehrere Minuten an und ist anschließend sehr plötzlich wieder vorüber. In einem solchen Falle ist es für den Betroffenen recht sinnvoll, möglichst umgehend einen Zahnarzt aufzusuchen, denn als letztendliche Folge von Zahnbluten kann - sofern keine Behandlung erfolgt - oftmals auch ein Verlust eines Zahnes die Folge sein…. Eine Hauptursache von Zahnbluten ist beispielsweise eine ungenügende Pflege der Zähne oder auch die übermäßige Einnahme von Medikamenten.
Des Weiteren kann auch ein allzu häufiger Genuss von Alkohol und Zigaretten begünstigend für das Zahnbluten sein. Werden die entsprechenden Symptome aber nicht rechtzeitig behandelt, so kommt es auf der einen Seite zu vermehrter Bakterienbildung und auffälligem Mundgeruch und andererseits sind (starke) Zahnschmerzen sowie im Endeffekt unweigerlich gar ein Verlust eines Zahnes die Folge. Zugegeben: keine überaus erfreulichen Aspekte für die betroffenen Patienten.
Aus der Rötung, bzw. der Schwellung des Zahnfleisches resultiert vielfach ein langsamer, aber steter Abbau der Stränge, welche im eigentlichen Sinne für den Halt der Zähne im Kieferknochen selbst verantwortlich sind. Diese Folgeerscheinung wird im Volksmund als „Parodontose“ bezeichnet, jedoch ist dieser Begriff an sich so nicht korrekt: da es sich um eine entzündliche Erkrankung im Mundraum handelt, lautet die richtige Betitelung für diese Zahnerkrankung „Parodontitis“. Bekanntlich ist sie mit einer sehr aufwändigen und - zum Teil sogar - recht schmerzhaften Behandlung verbunden.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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