Zahnarztbohrer:
Der Zahnarztbohrer gehört zu den wichtigsten Werkzeugen in einer Zahnarztpraxis. Der Zahnarzt entfernt
damit kranke und defekte Zahnstellen. Diese werden vor allem durch Karies, Parodontose oder Parodontitis
hervorgerufen, welche den Zahn nachhältig schädigen. Um die kranken Stellen zu behandeln, muss erst
mal der Zahnschmelz entfernt werden. Da dieser sehr hart ist, muss der Bohrer sehr stabil sein und
durch einen kräftigen Motor angetrieben werden. Daher sitzen auf der Bohrkrone Diamantsplitter. Diese
haben den ausreichenden Härtegrad, um die kranken Bestandteile des Zahnes zu entfernen. Der Rest
besteht meistens aus Stahl.
Der Zahnarztbohrer ist ein sogenanntes Präzisionswerkzeug. Dabei dreht
sich dieser mit bis zu 400 000 Umdrehungen pro Minute. Damit der Bohrer nicht zu heiß wird, wird
dieser mit Wasser gekühlt. Denn nicht nur der Bohrer selbst, sondern auch der Zahnschmelz kann durch
zuviel Wärme Schaden nehmen. Viele Patienten haben allerdings Angst, mit dem Gerät behandelt zu
werden.
Dies kommt vor allem von dem unangenehmen Geräusch, den der Bohrer während seines Betriebes
von sich gibt. Historiker haben herausgefunden, dass es zahnbohrerähnliche Gerätschaften bereits seit
über 9 000 Jahren gibt. Den modernen Zahnbohrer, so wie wir ihn heute kennen, aber erst seit rund 140
Jahren. Allerdings war die Prozedur in früheren Zeiten häufig mit Schmerzen verbunden.
Heutzutage
verwendet der Zahnarzt hochmoderne Zahnarztbohrer. Damit der Patient keine Schmerzen erleidet,
bekommt er zusätzlich ein Betäubungsmittel gespritzt. Mittlerweile gibt es aber auch alternative
Behandlungsmethoden, welche den Einsatz eines Zahnbohrers überflüssig machen. Dazu gehört vor allem
der Laserbohrer. Dieser arbeitet generell ohne direkte Berührung des eigentlichen Zahns. Dadurch
entfällt der Druck auf den Zahn, so dass keinerlei Schmerzen mehr entstehen.
Die Zahnlaser werden
auch zum Entfernen alter, nicht mehr intakter, Füllungen verwendet. Leider wird diese
Behandlungsmethode, trotz der schmerzfreien Behandlung, heutzutage noch nicht von den Krankenkassen
übernommen, sondern gilt als Privatleistung.
Geschrieben von Michael Mitterer on Google+
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