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08.07.2014

Was kostet eine Zahnwurzelresektion?

Zunächst einmal die begriffliche Erklärung, denn Wurzelspitzenbehandlungen und Wurzelentfernungen werden häufig verwechselt. Bei der Wurzelspitzenresektion, auch als Wurzelspitzenamputation oder WSR bezeichnet, wird die Wurzelspitze des Zahnes entfernt. Spricht der Zahnarzt von einer Resektion des Apex meint er übrigens genau dasselbe. Die Kosten für eine Wurzelspitzenresektion werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Nur bei der retrograden Wurzelspitzenresektion, die mit der mikrochirurgischen Aufbereitung des Wurzelkanals und dem anschließenden Verschließen durch eine Füllung verbunden ist, werden die Kosten nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Wurzelbehandlung erfolgreich

Krankenkassen übernommen. Bevor man der Behandlung bei seinem Zahnarzt zustimmt, sollte ein Heil- und Kostenplan oder zumindest ein Kostenvoranschlag erstellt werden, aus dem die Kosten für den Patienten genau zu ersehen sind. Im Nachhinein ist es meist aussichtslos, die Kosten für eine Zahnwurzelresektion erstattet zu bekommen, wenn es sich hierbei um Leistungen handelt, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht bezahlt. Wenn Mikroskop oder Lupenbrille bei der Wurzelspitzenresektion eingesetzt werden können Kosten in Höhe von etwa 50 bis 100 Euro entstehen. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand und können daher nicht pauschal genannt werden.






Warum ist eine Zahnwurzelresektion nötig?

Die Gründe sind recht vielfältig, zugrunde liegt jedoch immer eine Entzündung im Bereich der Wurzelspitze. Hierbei kann es sich um eine akute Entzündung handeln, aber auch um einen chronischen Entzündungsverlauf. Wenn die Entzündung nicht mit einer konventionellen Wurzelkanalbehandlung behandelt werden kann, wird eine Wurzelspitzenresektion notwendig. Damit die eigentliche Ursache vor der Behandlung abgeklärt werden kann, wird der Zahnarzt im Allgemeinen zunächst eine Röntgenaufnahme und zwar eine Übersichtsaufnahme anfertigen.



Der Eingriff:

Meist wird dieser in örtlicher Betäubung durchgeführt. Über die Risiken klärt der Zahnarzt vorher auf, denn wie bei jedem Eingriff bestehen auch bei der Wurzelresektion bestimmte Risiken. Ist die Indikation für eine Sedierung gegeben, wird die Wurzelresektion nicht unter örtlicher Betäubung, sondern in Narkose durchgeführt.

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Mein Fazit zu Wurzelresektion:

In Fachkreisen wird es als WSR bezeichnet und bedeutet Wurzelspitzenresektion. Es wird eigentlich nur die entzündete Zahnwurzelspitze gekappt, aber da beginnt leider das Problem. In einigen Fällen kann es passieren, wenn ein Stück von der Zahnwurzel entfernt wird, hat der Zahn keinen richtig festen Halt mehr im Kieferknochen. Der Zahn wird mit der Zeit wackeliger. Persönlich musste ich vor einigen Jahren eine WSR durchführen lassen, welche ich nach einigen Recherchen dankend abgelehnt haben. Sie müssen wissen, es wird praktisch durch das Zahnfleisch die entsprechende Wurzelspitze getrennt. Nur dieser Gedanke hat mir gereicht sowie die Folgen so einer Behandlung. Da es sich um eine gekrümmte entzündete Zahnwurzel handelte, entschloss ich mich zur einfacheren Zahnziehung.

Mittlerweise gibt es Endontologen, die sich speziell um Zahnwurzelerkrankungen kümmern. Hierzu muss man wissen, dass die Kosten schon etwas hoch sind, da sie bestimmte High-Tech Apparate verwenden. Mit diesen speziellen Geräten können Sie die Bakterien naherzu zu 100 % beseitigen. Gehört habe ich mal von Preisen zwischen 200 Euro und 1.400 Euro. Überlegen Sie nun mal, lassen Sie sich Ihren kranken Zahn ziehen und dann durch ein Implantat ersetzen, müssen Sie für diese künstliche Zahnwurzel und Zahn um die 1.500 Euro bis 2.000 Euro rechnen. Ein Endontologe rettet Ihnen praktisch den Zahn, daher resultieren dann im Einzelfall diese hohen Kosten für eine speziellere Wurzelbehandlung.


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