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Kieferknochen:

Der Kieferknochen ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Gesicht bzw. des Mundraumes. An diesem sind nämlich sowohl oben, als auch unten die Zähne (genauer gesagt die Zahnwurzel) befestigt. Erhält der Patient z.B. ein Implantat in Form einer Krone, so wird die künstliche Zahnwurzel am Kieferknochen implementiert. Am Kieferknochen können aber auch diverse Erkrankungen entstehen, die z.T. sehr schmerzhaft sein können. Zu den bekanntesten gehört sicherlich der Kieferabszess. Die eitrige Entzündung entsteht meistens durch eine Erkrankung (ebenfalls Entzündung) der Wurzelspitze eines Zahns. Diese entsteht in der Regel durch Bakterien, die in den empfindlichen Bereich des Zahns eindringen und zuvor den Zahnschmelz zerstört haben. Behandelt man diesen Defekt nicht, kann die Entzündung schnell auf den Kieferknochen übertragen werden.

Auch die sogenannte Osteomyelitis zählt zu den Kieferknochenkrankheiten. Hierbei unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Osteomyelitis. Es handelt sich hierbei um die Entzündung des Knochenmarkgewebes innerhalb des Kieferknochens. Zu den häufigsten Symptomen zählen lockere Zähne, Schmerzen, Mundgeruch und Druckempfindlichkeit. Zur Behandlung wird zunächst ein Antibiotikum eingesetzt. Dies soll die Entzündung beseitigen.


Dauert diese aber weiterhin an, kommt man in vielen Fällen nicht um eine Operation herum. Dabei werden die kranken und meistens auch abgestorbenen Knochengewebsteile entfernt (Sequestrektomie). Als letzter Schritt bleibt noch die sogenannte Kieferteilrestriktion. Dabei werden die zerstörten Abschnitte des Kieferknochens entfernt. Darüber hinaus kann es zu einem sogenannten Kieferknochenschwund kommen. Dieser kann durch eine nachhaltige Schädigung des Zahnapparates entstehen und trägt dazu bei, dass sich die Zähne lockern und schließlich ausfallen.

Die Ursache dafür liegt darin, dass sich der Kieferknochen immer dann von selbst abbaut, wenn Zähne ausfallen. Er ist nämlich so programmiert, nur dann vorhanden zu sein, wenn in ihm auch Zähne befestigt sind. Eine weitere Schädigung des Kieferknochens kann durch äußere Gewalteinwirkung entstehen. Bei einem Unfall kann z.B. der Knochen gebrochen oder gestaucht werden. Im Falle eines Bruchs muss der Kiefer-Knochen operiert werden.









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