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01.05.2013

Oralchirurg:

Der Oralchirurg behandelt Krankheiten und Frakturen im Bereich der Kieferknochen sowie Zahnfehlstellungen der Zähne auf operative Weise. Die Oralchirurgie ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Mund-, Kiefer- und Zahnheilkunde. Zu seinem Aufgabengebiet gehört vor allem die Korrektur von Zahnfehlstellungen, das Setzen von Zahnimplantaten, die Behandlung von Brüchen der Kieferknochen, die Entfernung von Zysten und Weisheitszähnen sowie die operative Behandlung einer Parodontitis. Außerdem fällt auch die Behandlung von Tumoren im Bereich der Mundhöhle und des Kiefers in das Aufgabengebiet der Oralchirurgie.






Die Ausbildung zum Oralchirurgen:

Für die Tätigkeit als Oralchirurgen ist eine Ausbildung und Zulassung als approbierter Zahnarzt notwendig. Das notwendige Wissen wird in einer mindestens vier Jahre dauernden Weiterbildung mit einer anschließenden Abschlussprüfung erworben, nach deren Absolvierung sich der Zahnarzt dann als Fachzahnarzt für Oralchirurgie, im Volksmund auch als Oralchirurg bezeichnet, nennen darf. Viele Oralchirurgen sind Mitglied im Berufsverband Deutscher Oralchirurgen.

Gerade durch das Bestreben nach einem perfekten Auftritt gewinnt die Oralchirurgie zunehmend an Bedeutung. Fehlstellungen der Zähne, aber auch Zahnverfärbungen oder die zahlreichen Krankheiten wie Karies oder Parodontitis wirken sich nicht nur ungünstig auf die Funktion des Gebisses und somit auf die gesamte Gesundheit aus, sie wirken durch ihren unschönen Anblick auf andere Menschen oft abstoßend. Daher ist die Behandlung bei einem Oralchirurgen oftmals die einzige Möglichkeit, um unästhetisch wirkende und zugleich die Gesundheit schädigende Fehlstellungen und Krankheiten zu beseitigen.






Wie jeder Zahnarzt arbeitet auch der Oralchirurg mit dem Zahntechniker eng zusammen. Er fertigt Gipsmodelle und andere Vorlagen an, welche die Grundlage bei der Eingliederung von Zahnersatz bilden. Darüber hinaus setzen Oralchirurgen auch Zahnimplantate in den Kieferknochen ein, entfernen unter örtlicher Betäubung Zysten oder nehmen auch eine Wurzelbehandlung vor. In der Regel werden die meisten oralen Operationen ambulant in der Zahnarztpraxis durchgeführt, bei auftretenden Komplikationen oder umfangreichen Eingriffen kann auch ein kurzer Aufenthalt im Krankenhaus notwendig sein.

Berufssausichten für den Oralchirurgen:

Oralchirurgen haben in der Regel gute bis sehr gute Aussichten auf eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einer Zahnklinik oder Zahnarztpraxis. Voraussetzungen sind neben Offenheit gegenüber Neuem vor allem lebenslange Lernbereitschaft, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten. Neben einer festen und unbefristeten Anstellung bietet sich für einen Oralchirurgen, insbesondere nach mehrjähriger Berufserfahrung, auch mit einer eigenen Praxis der Weg in die Selbstständigkeit. Einige Oralchirurgen haben sich mittlerweile auch auf bestimmte Fachgebiete wie das Setzen von Implantaten, das Entfernen von Weisheitszähnen und Zysten oder die Behandlung von Angst- und Problempatienten spezialisiert und bieten Lösungen an, die gezielt auf diesen Personenkreis zugeschnitten sind. Die Leistungen der Oralchirurgen werden wie die der Zahnärzte von den Krankenkassen übernommen.










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