Beim Zahnarzt wird es 2012 teurer:
Viele haben es schon vermutet doch nun ist es tatsächlich sicher, auch beim Zahnarzt müssen sie als Patient ab dem Jahr 2012 tiefer in die Tasche greifen. Denn ab dem 1. Januar sollen die Honorare für Zahnärzte um sechs Prozent angehoben werden.
Dies ist die erste Änderung in der Gebührenordnung nach nun mehr 23 Jahren. Die Bundesregierung hielt diese Änderung und Erhöhung mehr als angebracht da viele Behandlungsmethoden in der bisherigen GOZ noch gar nicht vorkommen, wie beispielsweise die Versorgung mit Kunststofffüllungen. Das bedeutet also für sie als Patient das alle Zusatzleistungen, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen werden, teurer werden. Mit der Frischzellenkur für die GOZ will das Gesundheitsministerium die Basis für eine klare und geregelte Abrechnungsgrundlage schaffen. Außerdem sollen die Kosten für sie als Patient transparenter dargestellt werden. So möchte das Bundesministerium es durchsetzen, das Zahnärzte bei zu erwartenden Mehrkosten, bei der Behandlung, ihnen als Patient einen Kostenvoranschlag auszuhändigen.
Keine volle Gewissheit:
So lange der Bundesrat der Änderung nicht zustimmt, ist allerdings noch nicht gewiss und ohne die Zustimmung des Rats, erfolgt auch keine Abänderung der GOZ. Denn die Kosten explodieren schon heute für die Patienten, denn schon heute müssen sie als Patient beim Zahnarzt zwei Drittel der Behandlungskosten aus eigener Tasche zahlen. Denn die gesetzlichen Kassen zahlen nur mehr noch die Regelversorgung, also wirklich nur das Nötigste. Wer Wert auf etwas Ästhetik legt muss also schon jetzt, ganz ohne Gebührenerhöhung, tief in die Tasche greifen.
Ob diese Erhöhung nun von Nöten ist, daran scheiden sich die Geister. Während der Verband der privaten Krankenkassen der Meinung ist, dass eine Erhöhung der Kosten völlig unnötig ist, findet beispielsweise die FDP die neue Erhöhung als nötig und ausgewogen.
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Kosten sparen aber wie?
Wenn auch sie heute schon nicht mehr wissen, wie sie die Kosten für die Zahnarztbehandlungen einschränken können, sollten sie sich vielleicht Gedanken über eine Zahnzusatzversicherung machen. Auf diesem Sektor gibt es mittlerweile eine ganze Reihe verschiedener Anbieter und unterschiedlichster Leistungspakete, sodass sicher jeder für sich das richtige Leistungspaket findet. Auch wenn die Erhöhung vielleicht in letzter Minute doch scheitert ist eine solche Zusatzversicherung eine lohnende Investition. Gerade dann, wenn es bei der Zahnversorgung nicht mehr nur um den funktionellen Aspekt geht, sondern eben auch um den Bereich der Ästhetik.
Zähne sind heute mehr denn je die individuelle Visitenkarte eines Menschen. Doch mit einer ansprechenden Versorgung kann ganz schnell ein Loch in die Haushaltskasse oder das Ersparte gerissen werden. Warum also nicht monatlich einen kleinen Beitrag in eine Zahnzusatzversicherung investieren, um dann später wenn eine Zahnversorgung ansteht davon profitieren zu können.
Wer sich mit einer solchen Zusatzversicherung nicht auskennt, sollte einmal das Internet durchforsten. Hier finden sie problemlos unabhängige Portale, die unterschiedliche Anbieter für Zahnzusatzversicherungen mit einander vergleichen und deren jeweilige Vor- und Nachteile übersichtlich gegenüber stellen. Allerdings sollten sie vorsichtig sein und genau schauen, wann sie die Versicherung in Anspruch nehmen können. Denn einige Anbieter haben eine Ansparphase die unterschiedlich lang sein kann. Andere Anbieter wiederum verzichten auf eine solche Phase legen aber für die ersten Jahre ein bestimmtes Budget fest, welches für sie als versicherte Person zur Verfügung steht.

