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06.04.2013

Antibiotika bei Entzündungen an der Wurzel:

Die Zähne sind sozusagen die Kauwerkzeuge und somit ein wichtiger Bestandteil des Verdauungssystems. Mit deren Hilfe werden die Speisen zerkleinert und für die Verdauung vorbereitet. Dabei arbeiten die Zähne wie kleine Mühlsteine; die dabei entstehenden Kräfte werden vom Zahnhalteapparat, der aus dem Zahnfach, der Wurzel und dem Zahnfleisch besteht, sicher abgefangen.

Wurzelbehandlung erfolgreich

Durch die Einwirkung von Bakterien, die meistens infolge von Karies oder auch durch fehlerhafte Kronen und Füllungen in den Zahn eindringen, kann sich die Wurzel entzünden, was nicht selten mit starken Schmerzen verbunden ist. Bleibt die Behandlung aus, kann die Entzündung bis in den Backenbereich oder Kieferknochen vordringen. In vielen Fällen werden Antibiotika bei Entzündungen an der Wurzel mit Erfolg eingesetzt.






Dicke Backe nicht auf die lange Bank schieben:

Eine entzündete Wurzel kann mitunter auch eine dicke Backe hervorrufen, die meistens mit Schmerzen verbunden ist und vor allem während der Nachtstunden infolge der Bettwärme weiter anschwillt. Durch Kühlung mittels Eisbeutel lässt sich meistens eine Linderung herbeiführen. Doch Vorsicht! Die dicke Backe ist nicht nur eine auffällige äußerliche Erscheinung. Die Wurzel ist nämlich von Nerven und Blutgefäßen durchzogen, sodass Bakterien durchaus in den Blutkreislauf gelangen und sich im gesamten Körper ansiedeln können. Daraus resultiert eine Vielzahl weiterer Krankheiten, im schlimmsten Fall drohen sogar Schlaganfall und Herzinfarkt. Durch die Gabe von Antibiotika bei Entzündungen an der Wurzel werden die Bakterien abgetötet und ein schneller Rückgang der Schwellung erreicht.

Wurzelbehandlung Krankenkasse

Wurzelbehandlung führt meistens zum Erfolg

Je nach dem aktuellen Stadium kann im Anschluss eine Wurzelbehandlung erforderlich sein. Einen genauen Aufschluss über deren Zustand gibt eine Röntgenaufnahme. Eine Wurzelbehandlung erfordert vom Zahnarzt viel Fingerspitzengefühl und kann sich über mehrere Wochen hinziehen, doch in vielen Fällen bestehen gute Chancen auf den Erhalt der Zähne. Bei richtiger Durchführung muss eine Wurzelbehandlung nicht übermäßig schmerzhaft sein. Unter örtlicher Betäubung bohrt der Zahnarzt die vereiterte Wurzelspitze aus und desinfiziert den Zahninnenraum. Danach kann der Zahn mit einer Wurzelfüllung versehen werden. Durch das Ausbohren der Wurzel gilt der Zahn allerdings als tot, was manchmal an einer dunklen Färbung zu erkennen ist. Durch Aufsetzen einer Zahnkrone lässt sich der behandelte Zahn nicht nur optisch den anderen Zähnen angleichen, sondern gewinnt auch noch an Festigkeit.



Der Entstehung von Karies und seinen Folgen kann durch die Verwendung fluoridhaltiger Zahncremes wirkungsvoll vorgebeugt werden. Fluoride festigen den Zahnschmelz und verhindern somit das Eindringen von Bakterien, denn haben diese erst einmal das schmerzempfindliche Zahnbein erreicht, können sie sich sehr schnell bis zur Wurzel ausbreiten. Neben der Verwendung von Fluoriden sollte eine ausgiebige Mundhygiene mit einer nicht zu harten Zahnbürste sowie der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt zur Selbstverständlichkeit gehören.


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