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12.12.2013

Allergie Zahnfüllung

Das Thema Allergie Zahnfüllung ist etwas seltener, aber nicht unwichtig. Wenn Zähne Löcher haben, so müssen diese gefüllt werden, um den übrigen Zahn vor weiteren Kariesschäden zu schützen. Hierfür bedienen sich die Zahnärzte verschiedener Füllmaterialien. Früher wurden hauptsächlich Zahnfüllungen aus Amalgam hergestellt.

Wie oft neue Zahnfüllungen


Dieses quecksilberhaltige Material hatte jedoch den Nachteil, dass es von besonders empfindlichen Menschen nicht gut vertragen wurde.

Aus diesem Grunde wurden moderne Füllstoffe wie Kunststoffzement und Komposit entwickelt. Doch auch diese neuartigen Füllmaterialien schützen nicht zu hundert Prozent vor allergischen Reaktionen, da ständig winzige Anteile an chemischen Substanzen aus dem Füllmaterialien austreten. Amalgam, eine Mischung aus Kupfer, Zinn, Zink, Silber und Quecksilber war weit verbreitet, da es zum einen kostengünstig war und sich andererseits gut verarbeiten ließ. Wenn Sie eine Allergie durch eine Zahnfüllung vermuten, ist es am besten wenn Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Es gibt hier die Möglichkeit ein Allergietest zu machen.






Hierbei lösen sich mit der Zeit minimale Anteile von Dämpfen aus Quecksilber aus der Füllung und können auf Dauer zu chronischen Vergiftungserscheinungen führen, was jedoch nach wie vor aufgrund fehlender Studien umstritten ist. Obwohl viele Menschen Amalgam als Füllmaterial in ihren Zähnen tragen, ist es weltweit nur in bisher ca. 100 Fällen zu einer nachgewiesenen allergischen Reaktion auf diese Zahnfüllungen gekommen. Diese Allergie lässt sich gar durch einen Test nachweisen. Vorsorglich sollten sich allerdings Kleinkinder (Milchzähne), Schwangere und Menschen mit Nierenleiden keine Amalgamfüllungen einsetzen lassen.

Bei einer Unverträglichkeit kann es zu Haarausfall kommen und auch die (Schleim-)Häute zeigen allergische Reaktionen auf. Wenn Sie vermuten, dass Sie eine Allergie gegen eine bestimmte Zahnfüllung haben, dann am besten schnell einen Allergietest durchführen.

Schlafstörungen, Angstgefühle, Konzentrationsschwäche oder psychische Reizbarkeit sind weitere Hinweise auf eine Allergie. In schlimmen Fällen kann es zu Enzymblockaden, Sprachstörungen, Nerven- und Nierenschäden usw. kommen. Wird hingegen ein Kunststoff (Komposit) aus Keramik, gemischt mit winzigen Quarz-Anteilen verwendet, so ist diese Füllung vergleichsweise „unsichtbar“. Dennoch ist auch hier nicht vollständig geklärt, ob sensible Menschen eine Allergie gegen diese Verbindung, besonders gegen das enthaltene Formaldehyd, entwickeln könnten.


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